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Osterspaziergang mit Überraschungen am 31. März 2018

In fröhlicher Runde in der Beratungsstelle des Sozialwerkes Potsdam

Osterspaziergang 2018 mit Überraschungen
Bestimmt schon Tage vorher verfolgten etwa 20 Vereinsfreunde des Sozialwerkes Potsdam mehrmals die Wetterberichte für die Ostertage. Immer wieder wurde Regen, Wind und empfindliche Kühle angesagt. Und so kam es auch. Trotzdem trafen sich am 31. März 2018 immerhin 13 erwartungsvolle Spazierfreudige an der Tram-Haltestelle Burgstraße, um von hieraus zur Freundschaftsinsel zu marschieren. Der Chef-Organisator der geplanten Unternehmung, Herr König, freute sich bei der Begrüßung, dass trotz des miesen Wetters doch noch so viele gekommen waren. Er gab aber auch bekannt, dass kurzfristig noch einige Absagen eingegangen sind, vor allem wegen Erkrankungen. Für die erste Überraschung sorgte Herr König mit der Ansage, wegen des nasskalten Wetters würde er, mit Rücksicht auf die Gesundheit aller Teilnehmer, den geplanten Spaziergang auf die Freundschaftsinsel ändern wollen.
Er schlug vor, in die nahegelegenen Räume der Beratungsstelle des Sozialwerkes zu gehen, wo angenehme Temperaturen und weitere Überraschungen warten würden. Alle Anwesenden waren darüber hocherfreut und bereits wenig später genossen wir den wohlschmeckenden heißen Kaffee. 
Nach dieser wohltuenden Erwärmung erfuhren wir von Herrn König viel Interessantes über die Inselgeschichte. Wir waren überrascht, dass der Name der Insel aus dem 19. Jahrhundert stammt und damals von einer gleichnamigen Gaststätte auf der Insel, auf die Insel selbst übertragen wurde.
Die Freundschaftsinsel, umspült von der Havel an der südlichen Seite und von der Alten Fahrt auf der nördlichen Seite, ist etwa 1,3 km lang und bis zu 400 m breit. Auf der Insel sind zehntausende Blumen, tausende Büsche und Sträucher gepflanzt, sowie eine Vielzahl von besonderen Bäumen wie der Ginkgobaum oder der Mammutbaum. Die Grundgestaltung, wie sie noch heute bestaunt werden kann, erfolgte von 1936 bis 1940 und wurde vom bekannten Landschafts-, Park- und Gartengestalter unserer Heimatregion, Karl-Heinz Förster vorgenommen. Mit dieser reichhaltigen Blüten- und Pflanzenpracht war und ist die Freundschaftsinsel ein beliebtes Ausflugsziel für die Potsdamer, aber auch für die Touristen. 
Übrigens entpuppte sich Andreas Koch als verkappter Botaniker, denn er konnte mit bemerkenswertem sachkundigen Wissen über Blumen und Pflanzen, die Ausführungen von Herrn König gut ergänzen. Weitere Überraschungen erfolgten mit der Verteilung von bunten Ostereiern, Gebäck und „Osterwasser“ und rundeten das gemütliche Beisammensein ab. Mit dem sprudelnden Sekt wurde auf das Wohl der edlen Spendierer angestoßen. In dieser launigen Runde wurde geulkt und gelacht.  Nach zwei Stunden wurde der „theoretische Osterspaziergang“ beendet und alle waren sich einig, es war eine gelungene Osterüberraschung. Auf diesem Wege möchten sich alle Teilnehmer beim Organisator dieses Treffens, Herrn König und bei den Spendern der Osterüberraschungen bei Herrn Dr. Schulze und Frau, bei Herrn König und Frau sowie bei Frau Bunke, genannt Schwester Hannchen, für ihre Großzügigkeit bedanken. Ein großes Dankeschön auch an Frau König, an Frau Jarzak und an Schwester Hannchen für die liebevolle Bewirtung. Abgerundet wurde die Zusammenkunft mit einem leckeren Mittagessen in der Fisch-Gaststätte in den „Bahnhofs-Passagen“.
Günther Peschel
In fröhlicher Runde in der Beratungsstelle des Sozialwerkes Potsdam
In fröhlicher Runde trotz des schlechten Wetters
Ein Prosit auf den Osterhasen
Ein Prosit auf den Osterhasen

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