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Besuch der Landesgartenschau

in Wittstock am 1.9.2019


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Wittstock – LAGA-Fahrt bei Hitze pur… 

Am 1.9. besuchten 29 Mitglieder des Sozialwerks mit einem Bus die LAGA in Wittstock. Die Vorfreude war groß, hatte sich doch schon herumgesprochen, dass die kleine Stadt sehr hübsch und die Gartenausstellung sehr farbenfroh sei. Die Hinfahrt verging sehr schnell - dank der Erläuterungen von Dr. Schulze zu Stadt und LAGA sowie dank einer freien Autobahn. Wittstock, eine slawische Siedlung, die 946 erstmals erwähnt wurde (Wyzoka = hoch gelegene Burg), zeichnet sich durch eine 2,5 km lange, komplett erhaltene Stadtmauer aus, die im Mittelalter bis zu 11 m hoch war. Von 1271-1548 war sie Bischofsresidenz, nach der Reformation verfiel sie ab 1550. Im 30jährigen Krieg tobte hier eine große Schlacht (1636), 1638 suchte die Pest die überlebenden Einwohner heim und 1716 wurden 2/3 der Stadt durch eine Feuersbrunst zerstört. Ab 1750 ge-lang es, durch pfälzische und württembergische Kolonisten einen Aufschwung zu erreichen, besonders die Tuchmacherindustrie spielte dabei eine Rolle. Wir erhielten von 11-13 Uhr eine sehr informative Führung durch die LAGA-Frem-denführerin Frau Ziebull, sie empfing uns am Eingang West (am Bahnhof). Zu-erst besuchten die meisten von uns die Blumenhalle im ehemaligen Güterbo-den. Dann wanderten wir durch den historischen Friedrich-Ebert-Park entlang der südwestlichen Stadtmauer und bewunderten die gärtnerischen Analgen, so den Fuchsiengarten, die Mustergrabanlage, den Hostagarten, den Fontanegar-ten, den Hortensienpark an der Glinze sowie den Rosengarten am Amtshof. Bei sengender Hitze (33 Grad!) hielten alle tapfer durch, es gab aber auch zu viel schöne Blumenanlagen und liebevoll gestaltete Themengärten zu sehen. Dies setzte sich im zweiten Teil des LAGA-Geländes im südöstlich gelegenen Park am Bleichwall fort. Zunächst genossen wir den herrlichen Blick auf das Stadtpano-rama von den Dammterrassen aus und setzten dann unsere Wanderung zwi-schen Dosse und Stadtmauer fort, um die neu gestaltete Flußinsel in einem alten Dossearm zu bestaunen, einen Blick in die Musterkleingärten zu werfen und danach den 2. Fontanegarten, vorbei am originellen Libellenpark, zu be-wundern. Alle zeigten sich immer wieder schwer begeistert von den schönen Anlagen und zugleich zunehmend „hitzegeschafft“. Unsere Führung endete im Amtshof, dem historischen Areal der ehemaligen Bischofsburg. Hier gab es nun Gelegenheit zu einer Stärkung und Freizeit zum individuellen Erkunden der na-hen Altstadt bzw. zum Besuch des Museums des Dreißigjährigen Krieges, das in den Räumen des Amtsturms untergebracht ist und als deutschlandweit einma-lig gilt. Mit vielen wunderbaren Eindrücken traten wir dann am Nachmittag (der Hitze geschuldet ein wenig früher als angedacht) die Heimreise an, die ebenso harmonisch wie die Hinfahrt und  mit zusätzlichen  Informationen zu Land und Leuten äußerst kurzweilig verlief. Alle waren von dem sehr schönen Ausflug an-getan, der gegen 16.30 am Bahnhof in Potsdam endete.

D.Schulze

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